Psychosomatisch

Freitag, 2. Februar 2007

Frieden mit den symptomen schliessen

Heute zum ersten Mal zwei Methoden miteinander verknüpft:
Innenweltreise mit Enschlüsselung von Symptomen als Spiegelbild.
Das ergab sich einfach so und es war wunderschön zu sehen, wie der Patient am Ende Frieden mit den Symptomen schliessen konnte, weil er verstand, was Sie ihm zeigen wollten und daß sie ihm nur einen "freundlichen Hinweis" geben wollten. Diesen Hinweis sind wir in der Innenwelt nachgegangen. er konnte sich zum ersten mal ganz anders erleben und eine ganz neue Lebenserfahrung machen und ein neues Körpergefühl erfahren. Das hat gesessen! Ich bin gespannt, was er in der Außenwelt für ähnlich neue Erfahrungen machen wird, in den nächsten Zeiten. und wenn es klappt, wird er bald diese Symptome gar nicht mehr "brauchen"

Dienstag, 30. Januar 2007

Weiblicher Glaubensatz??

Könnte es sein, daß es ein besonders weiblicher Glaubensatz ist?

"ich bin dafür verantwortlich, daß es den anderen gut geht"

weil irgendwie zeigt er sich wiederholt bei Frauen.
Könnte an der Erziehung liegen, gell?

Eins steht fest: er ist total ungesund und selbstzerstörerisch! Die meisten, die den Glaubensatz haben, sind krank. Ich meine: das heißt doch klartext:
"lieber zerstöre ich mich selber, damit es den anderen gut geht!" Autsch!

Montag, 22. Januar 2007

Bedeutung von Symptomen

Schon griechische Philosophen wie Trismegistos sagten:

"wie innen, so außen"

Was von außen auf uns zukommt, stammt aus uns selbst.
Wie außen sichtbar an meinem Körper,so innen vorhanden in meiner Geisteshaltung. Ein Symptom oder eine Krankheit sind ein Spiegelbild meines Denkens und Glaubensätze oder besser gesagt meiner Geisteshaltung.

Meine Krankheit zeigt mir Eigenschaften, die ich mir nicht gestatte oder verhält sich so, wie ich es mir nicht gestatte...

C. Kössner schreibt "Das Symptom erlaubt sich, was WIR uns verbieten" und wir verbieten es uns, weil wir hinter diesem Verhalten einen negativen Glaubensatz haben".

Verstehen wir unsere Symptome und kommen wir auf dem negativen Glaubensatz, der uns einschränkt, können wir unsere Krankheit verstehen und einen neuen Glaubensatz erschaffen, der uns erlaubt, das Verhalten vom Symptome in unserem Leben zu integrieren.

Das erinnert mich an Innenweltreisen mit Klienten, wo wir vom Symptom gesagt bekommen haben, wie es sich "fühlt" und was es braucht.
Ich hatte schon mal der Fall von jemanden, der schwere Beschwerden im Dünndarm hatte ohne Befund. In der Innenweltreise bekamen wir die Aussage: "ich fühle mich unnütz und klein gemacht". Und das war sein Lebensthema. Als er spürte, daß es darum ging, seine eigenen Bedürfnissen zu spüren und dazu zu stehen, und es ein seinem Leben umsetzte, hatte er nach 3 Wochen keine Beschwerden mehr.

Wenn ich die Verantwortung für meine Krankheit übernehme, gebe ich mir damit eine große Macht: sie heilen zu können. Wenn ich gegen meine Krankheit kämpfe, indem ich nur Medikamente nehme und am liebsten sie gleich loswerden möchte, ohne sie anzuschauen, dann kämpfe ich gegen mich selber. Wer gewinnt dann? Ich und Ich? Und verliert dann? Ich oder Ich...

Es gibt keine Krankheit, es gibt nur kranke Menschen.

Montag, 25. Dezember 2006

Bücher, Bücher...

Wie schön es ist, in Urlaub viel lesen zu können.
Und wieder habe ich ein tolles Buch gelesen:
"Was spiegelt mir meine Krankheit" von christa Koessner.
Eine individuelle entschluessung der Symptome, die jeder fuer sich machen kann.

Vom Prinzip her: der Symptom drueckt das aus, was wir uns nicht gestatten zu leben... sehr interessanter Ansatz, den ich schon mehrmals in Innenweltreisen erlebte.

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Negative Gefühle: gibt es so etwas?

Nein es gibt keine negative Gefühle. Menschen bewerten Gefühle wie Angst, Wut, Traurigkeit, Ohnmacht oder Kummer...oft negativ. Dabei sind das nur normale menschliche Gefühle, die wir alle von Zeit zur Zeit und in unterschiedlicher Intensität erleben. Wenn wir sie negativ bewerten, führt es dazu, daß wir sie bekämpfen, verleugnen oder versuchen, mit dem Verstand abzuwerten oder sie "positiv zu denken". Dies bewirkt, daß wir diese unterdrücken, verdrängen und auf andere projizieren oder auf unserem Körper oder auf Situationen.
Widerstand gegen unseren menschlichen Emotionen führt zu einem intensiven inneren Streß und verursacht letztlich Krankheiten. Neben genetische Faktoren erhöht ein Widerstand gegen sogenannten negative Gefühle das Krebsrisiko beträchtlich.

Also lieber seelisch den Schmerz zulassen als es später als körperlicher Schmerz durch eine schwere Krankheit erleben!

Dienstag, 24. Oktober 2006

Gespräch neulich beim Arzt

Der Patient: "Herr Doktor, ich habe solche Schmerzen. Ich verstehe es nicht..."
Der Arzt: Es tut mir leid, Herr sowieso, ich kann Ihnen nicht helfen. Ich finde nichts. Es scheint alles in Ordnung zu sein. Ich vermute es ist eine psychosomatische oder streßbedingte Krankheit".
Der Patient:" und? was kann ich dagegen tun?"
Der Arzt: "Versuchen Sie weniger Streß zu haben, gönnen SIe sich mehr Entspannung..."
Der Patient:" tja ich wüßte nicht wie ich es umsetzen solle"
Der Arzt:" ich weiß, wie schwer es ist. Aber ohne Befund kann ich kaum etwas tun...Sie könnten es vielleicht mit Psychotherapie probieren?"
Der Patient " äh, ich habe doch keine Macke. Warum soll ich zu einem Psychotherapeut??"

Ja leider, wenn der Allgemeiner Arzt nichts findet, wissen wir nicht, was wir dagegen tun können. Doch fast jeder körperlicher Schmerz ist ein Schrei der Seele. Es heißt nicht, daß wir eine Macke haben. Nur es ist etwas in uns, was nach Aufmerksamkeit verlangt und zugehört werden möchte.

Ich habe es selber damals auch heilen können, obwohl der Arzt einen Befund hatte. Ich habe die Methode "dialog mit inneren Bildern" ein Paar Mal angewendet und kam auf den Grund der Beschwerden und löste ihn in den Sitzungen. Damals ging es sogar um einen Zyste an die Eierstöcke. Damit regte ich die Selbstheilung an und es geschah dann alles von allein. Ich habe keine Hormone nehmen müssen und es kam nicht wieder.

Ich war wirklich sehr froh darüber.

Bei Psychosomatischen Krankheiten ist so eine Methode sehr gut.Über den Dialog mit dem Körper kann rausgefunden werden, was krank macht und wo der Grund im Leben überhaupt entstanden ist. Das Wissen um das Problem reicht aber nicht allein aus, um die Selbstheilung zu erreichen. Die Emotion dahinter muß zugelassen werden, damit sie wieder freifliessen kann und nicht mehr im Körper stecken bleibt.

Zu diesen Themen hat der Mediziner Rüdiger Dahlke oder Louise Hay viel geschrieben.
Aber eigentlich ist die Angehensweise uralt. Nur sie wurde einfach vergessen. Alles ist nicht mit Medikamenten zu bewältigen. Der Körper schafft es immer, sich einen Weg zu finden, damit er auf sich aufmerksam macht. Dann heißt es: nach innen lauschen und sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzen!!

Montag, 16. Oktober 2006

Selbstheilung von Psychosomatische Krankheiten

Als Shiatsu Therapeutin seit 5 Jahren habe ich viele Klienten getroffen, die sehr verspannt sind. Und interessant ist es festzustellen, wie sehr Aggression und Ärger uns allen krank macht, wenn diese Gefühle nicht ausgedrückt werden. Viele solche Klienten sind nicht nur verspannt sondern haben auch noch Schlafstörungen, Verdauungstörungen, Migränen, Blähungen, Bluthochdruck, Sodbrennen...später kann sogar daraus Krebs entstehen (wenn die Wut gegen einem selber gerichtet wird)

Wut, Ärger und Aggressionen sind ziemlich Tabu in unserer Gesellschaft. Keiner bringt uns richtig bei in der Kindheit damit umzugehen. Meistens wird uns eingetrichtert, daß Wut etwas negatives sei. Und so erfuhr ich nur Wut von Leuten, die Ihre Machtposition ausnutzten oder ich sah zu, wie andere (ich damals auch) Ihre Wut runterschluckten, weil sie keine Machtposition hatten.
Kaum einer hat uns gesagt, daß wir Ventile brauchen, wo wir diese Energie, die sehr stark ist, rauslassen können ohne daß es anderen weh tut aber nicht nur das: zu schauen, warum wir wütend werden und daran zu wachsen.

Hinter der Wut können z. B. Gefühle wie Angst, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Wertlosigkeit, Verlassenheit oder sonst noch was ..stehen. Die Wut ist ein Weg, aus diesen Gefühlen herauszugehen, die sehr schwer auszuhalten sind, wenn man sie nicht kennengelernt hat. Nur auf einem Sandsack zu schlagen, löst allein nicht das Problem sondern die Beschäftigung mit sich selber, mit seiner eigenen inneren Wunden, die diese o.g. Gefühlen auslösen.

Öfters höre ich wie die Leute sagen: "der Arzt findet nichts, er weiß nicht weiter..." oder "er findet etwas aber nichts hilft dagegen". Ja wenn es soweit ist, dann ist es Zeit nach Innen zu schauen und sich seine Wunden anzuschauen aber das können wir nur selber entscheiden, es zu tun. Es ist mutig aber vor allem selbstverantwortlich und vor allem damit hören wir auf, andere und die Welt für unsere Krankheiten verantwortlich zu machen. Denn WIR sind diese Welt. Keiner andere. NUR WIR.

Es gibt keine negative Gefühle sondern das Unterdrücken der Gefühlen wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus.
Deswegen habe ich mir nach und nach gesagt, ich muß meinen Klienten eine Möglichkeit bieten, sich damit auseinanderzusetzen. Ich bin froh daß ich inzwischen C. Tipping entdeckt habe.

ständig selbst und selbständig

Seit dem 1.10.2006 habe ich eine Heilpraxis für Psychotherapie (nach dem Heilpraktiker Gesetz) eröffnet. Ich habe mich darauf spezialisiert, Klienten zu begleiten, die unter überwältigenden Emotionen oder Beschwerden leiden. Hier erzähle ich - Französin also nicht mit fehlerfreiem Deutsch - wie es mir geht, wie ich vorankomme, meine Erfahrungen mit bestimmten Themen, meine Erfolge und Schwierigkeiten, meine Freude und eventuellen Ängste, die mit meiner Selbständigkeit zusammen hängen und wie mein Weg sich mit der Zeit verändert. Nachdem ich viel ausprobiert habe, spezialisiere ich mich jetzt auf die emotionale Begleitung von Frauen von der Kinderwunschzeit bis zu Geburt.

IMPRESSUM:

Pascale CHARTRAIN, Genter Str. 56, 13353 Berlin Tel: (030) 45 49 45 44, Webseite: www.kinderwunschzeit.de Email: kinderwunschzeit@gmx.net

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