prenatale Traumata

Samstag, 10. Juli 2010

Imaginative Familienaufstellung mit Wingwave

So richtig an die Trauer war ich nicht gekommen, merkte ich neulich. Ich traf mich mit einer Frau, die Aufklärungsarbeit bzgl. Abtreibung bei Judenglichen machte. Sie brachte ein Ei aus Plastik und drin 2 (!!) Embryos in der Größe bei 10 Wochen Schwangerschaft und überreichte es mir. Ich merkte wie es mich zutiefst berührte. Ich assozierte es mit meinem verstorbenen Zwillingsbruder. Die Tagen danach versuchte ich richtig an dem Schmerz zu kommen aber es ging nicht. Aber anhand dieser Plastik konnte ich erkennen, daß ich in meinem inneren Bild meinen Bruder von hinten gesehen hatte.

Neulich besuchte ich einen Vertiefungsseminar von Wingwave. Es ging um imaginative Familienaufstellung. Die Familienaufstellung geschieht in einem inneren Bild. Der Vorteil: man kann allein mit dem Klienten die Aufstellung machen. Wie bei jeder ausbildung, darf ich an ein eigenes Thema arbeiten. So nahm ich das Thema: "ich möchte nicht immer um meinen Platz kämpfen sondern den Kampf ablegen dürfen"
So fragten wir meinen Körper mit dem O-Ring Test ab, mit welchem alter die Aufstellung geschehen sollte. Das Ergebnis war: in der Zeit, wo ich im Bauch meiner Mutter war. Ich ahnte schon, was passieren würde. Mein Zwillingsbruder gehörte dann in der Aufstellung, Klar.
Mein Familie sah nicht so aus, als würde sie sich auf mich freuen. Meine Geschwister hatten Angst, noch weniger Aufmerksamtkeit von meiner Mutter zu bekommen. Mein bereits verstorbenen Bruder stand zwischen vielen Verbindungen, da meine Eltern seinen Tod noch nicht verarbeitet hatten. Kurz ich hatte den Eindruck, ich würde stören, wenn ich zur Welt kommen würde.

Die Sitzung war für mich wie ein zweite Geburt: Ich kam endlich an verschiedenen Gefühlen ran, als ich sah, daß mein Zwillingsbruder am Sterben war. Es kam Panik, Ekel, Wut und dann Trauer und Schuld: warum soll ich weiterleben und er nicht? In meinem inneren Bild, sprach mein Zwillingsbruder mit mir:"Du mußt für uns beide leben. So bin ich nicht umsonst gestorben. Du mußt leben!!" Zum ersten mal in mein Leben, spürte ich, daß jemand - außer Gott - meine Geburt gewollt hat (ich bin ungeplant gewesen). Das berührte mich sehr... mein Inneres Bild zu meiner Familie verändertete sich sofort. Ich wollte leben und kam zur Welt. Dann sah es so aus, als wäre ich plötzlich von allen erwartet. Ich lag in der Mitte und die ganze Familie machte einen kreis um mich herum und schaute auf mich!! wow so viel Aufmerksamkeit auf einem Mal, war für mich neu und kaum zu ertragen... Ich weinte vor Rührung, als hätte sich einen Lebenstraum endlich erfüllt... es war ein unglaubliches Gefühl!!! Endlich habe ich einen Platz, um den ich nicht kämpfen muß. Sondern er steht mir zu, einfach so. Was für eine Leichtigkeit!

Ein Ergebnis gab es gleich im Seminar zu spüren. Vor der Sitzung mußte ich um meinen Sitzplatz kämpfen, der mir einfach so weggenommen wurde. Ich sprach das an. DIe Person reagierte sehr negativ. Nach der Sitzung kam sie auf mich zu und sagte mir: Du bekommst Deinen Platz zurück! wow dachte ich, das wirkt aber schnell!!

Die 4 Tage danach fühlte ich mich wie durchgeschüttelt und etwas neben mir. Danach ging es mir viel besser. Ich spüre langsam, daß mein Platz sich in der Familie anders anfühlt und daß meine Geschwister mehr mit mir kommunizieren...

NACHTRAG: Nach meinem Urlaub, habe ich als ich nach Hause kam, ganz neue Impulse bekommen: Ich dachte ich muß hier entrümpeln, damit ich MEINEN PLATZ wieder bekomme. Ich gehe allgemein jetzt weniger unnötige Risiken ein und ich habe endlich wieder Sport angefangen (jeden 2. Tag). Also es wirkt nach...Jetzt mache ICH MIR SELBER MEINEN Platz!!

Dienstag, 13. November 2007

Der verlorene Zwilling

Gestern bin ich wieder mal meiner Sucht nachgegangen: Bücher bestellt. Dabei ein ganz besonderes namens: "das Drama im Mutterleib: der verlorene Zwilling"
Jeder zehnte beginnt den Web nicht allein und verlieren ihre Begleiter auf einer dramatischen Art.

"Wenn einer von den Zwillingen während der Schwangerschaft stirbt, erlebt der Überlebende einen gewaltigen Schock, der später nicht mehr bewusst ist. Eine große Leere bleibt zurück und beeinflusst das ganze Leben. Sehnsucht, unerklärliche Einsamkeit, Schuldgefühle und Ängste, wie auch ein Drang zu Misserfolgen und unglücklichen Liebesbeziehungen können die Folgen dieses frühen Dramas sein. Auch bei Schreibabys, auffällige Kindern und Drogenanfälligkeit kann der Verlust des Zwillings die Ursache für das Leiden sein."

Als ich die Ausbildung im "Dialog mit inneren Bildern" machte, habe ich solche Bildern gesehen. Ich hatte ein Zwillingsbruder, der im Mutterleib starb. Es war für mich, als wäre ein Teil von mir gestorben. Ich fühlte mich sehr allein gelassen und wie verloren. In der Innenwelt konnte ich mich von meinem Zwillingsbruder verabschieden, seinen Tod annehmen, ihn alles gute für ein nächstes Leben wünschen und vor allem ihm danken, daß er mich wenigstens diese wenigen Monate begleiten konnte. Es ging mir danach viel besser und es half mir, mehr Urvertrauen zu bekommen und mehr meine eigenen Existenz anzunehmen und zu leben.

Ein ganz wichtiges Erlebnis, was selbst viele Mutter damals gar nicht so mitbekommen haben, wenn das Embryo ganz klein ist...Heute durch das Ultraschall, wird es eher bemerkt. Auch das gilt als wichtig für die Mutter, dieses Ereignis zu bearbeiten, was das Embryo in der eigene Bewältigung bestimmt unterstützt, da es alle Gefühle der Mutter mitbekommt und mit-empfindet. Es fühlt sich in seinem Schmerz nicht mehr allein.

ständig selbst und selbständig

Seit dem 1.10.2006 habe ich eine Heilpraxis für Psychotherapie (nach dem Heilpraktiker Gesetz) eröffnet. Ich habe mich darauf spezialisiert, Klienten zu begleiten, die unter überwältigenden Emotionen oder Beschwerden leiden. Hier erzähle ich - Französin also nicht mit fehlerfreiem Deutsch - wie es mir geht, wie ich vorankomme, meine Erfahrungen mit bestimmten Themen, meine Erfolge und Schwierigkeiten, meine Freude und eventuellen Ängste, die mit meiner Selbständigkeit zusammen hängen und wie mein Weg sich mit der Zeit verändert. Nachdem ich viel ausprobiert habe, spezialisiere ich mich jetzt auf die emotionale Begleitung von Frauen von der Kinderwunschzeit bis zu Geburt.

IMPRESSUM:

Pascale CHARTRAIN, Genter Str. 56, 13353 Berlin Tel: (030) 45 49 45 44, Webseite: www.kinderwunschzeit.de Email: kinderwunschzeit@gmx.net

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