Paarberatung

Sonntag, 19. Juli 2009

2 sehr gute Bücher über Beziehungsprobleme und Lösungen

Gewöhnlich nutze ich alle Erfahrungen, die ich in meinem Leben mache, um daraus zu lernen. Das bedeutet, daß ich mir noch ein Paar Bücher dazu hole und lese und dann reflektiere, wo ich mich erkennen kann. Das hat den Vorteil, daß ich später auch in meiner Praxis Klienten in ähnlicher Situation besser begleiten kann. Nach dem Motto: "Was mir geholfen hat, kann vielleicht auch anderen helfen". Zumindest erlaubt es mir einige Fragen zu stellen, die ich vielleicht ohne diese Reflektion nicht hätte stellen können.

zum Thema Beziehung habe ich neulich zwei Bücher entdeckt, die ich wärmstens weiterempfehlen mag:
- ich will bleiben. Aber wie? von mira Kirshenbaum
- Die Psychologie sexueller Leidenschaft von David Schnarch (das Buch bei Piper ist jetzt doch raus)

hier aus dem letzten Buch ein wichtiger Satz: "jede Form des sexuallen Austausches - vom Kuß bis zu gewagten sexuellen Stellungen - spiegelt letzlich wider, wie wir uns und unserem Partner wahrnehmen, wie wir unsere Beziehung empfinden". Sehr interessant fand ich z.B. den Kapitel über "Sexuelles Verlangen: begehren wollen". Dort wird erklärt, was dazu beiträgt, daß sexuelles Verlangen in der Beziehung abgebaut wird. Danach folgen 5 Kapitel, die einem helfen sollen, wieder zueinander zu finden. Das werde ich bestimmt im Urlaub (ab Mittwoch) lesen. Denn ich beabsichtige einen Vergebungsworkshop zum Thema "Wie kann ich meinem Partner vergeben, daß er mein Vertrauen mißbraucht hat" anzubieten.

ich bringe sie in meinem Lesenstoff mit hinein, falls jemand Interesse haben sollte.

Dienstag, 1. April 2008

liebevolle Beziehungen?

"wenn Du eine respektvolle, freundliche und liebevolle Beziehung aufbauen möchtest, dann musst Du damit beginnen, zu Dir selbst respektvoll, freundlich und liebevoll zu sein"
ariel und shya Kane aus "das Geheimnis wundervoller Beziehungen"

und nein, das ist kein Aprilscherz!;-)

Montag, 25. Februar 2008

"Nähe-Grenzen-Distanz in der Partnerschaft"

Heute arbeite ich an meinem Konzept weiter für ein neues Seminar: es geht um "Nähe, Grenzen, Distanz in der Partnerschaft". Es soll für Paare wie für Single sein. Ich möchte es in Leipzig wie in Berlin anbieten.
Themen dazu sind:
- wie definiere ich Nähe? wie erlebe ich sie?
- Grenzen spüren und zeigen
- Distanz: welche Freiräume brauche ich und wie erhalte ich sie mir.
- Machtspielchen im Alltag erkennen und begegnen
- mein Partner als Spiegel: mit meinem Partner wachsen.

Nun habe ich einiges zu tun. Aber das Thema fasziniert mich und habe aufgrund meiner Erfahrung mit einzelnen Patienten viele Ideen.

Dienstag, 28. August 2007

"Die Zweierbeziehung"

Dieses Buch von Jürg Willi habe ich angefangen zu lesen, da ich später ein Workshop für Paare anbieten möchte. Es erzählt von dem Kollusionsprinzip und wie es Paaren zusammen- oder auseinander bringt. Hier einen Auszug:

" Trotz emanzipatorischen Entwicklungen schlummern in der Tiefe eines jeden Menschen die alten Sehnsüchten nach Geborgenheit, Umsorgtwerden und Sicherheit, nach vorbehaltlosem Sich-dem-Geliebten-Anvertrauen, mit ihm in Harmonie sich zu vereinigen oder in ihm aufgehoben zu sein. Diese Sehnsüchte werden durch eine Liebesbeziehung entscheidend stimuliert. Es entsteht dabei aber auch die Angst, diesen Sehnsüchten zu verfallen und seine Autonomie zu verlieren. Diese Sehnsüchte sind besonders mächtig, wenn sie im früheren Leben nie oder zumindest nicht adäquat gestillt wurden und ein großer Nachholbedarf besteht. In diesem Zwiespalt zwischen der Hoffnung auf Erfüllung der tiefsten Sehnsüchte und der gleichzeitigen Angst, dabei die Kontrolle zu verlieren, bietet sich eine unverhoffte Lösung in der Inszenierung einer Kollusion an. Eine Kollusion ist ein unbewusstes Zusammenspiel, das beiden Partnern die Erfüllung ihrer Sehnsüchten in Aussicht stellt, bei gleichzeitiger Sicherung der Kontrolle über die sie begleitenden Ängste. Eine Kollusion bietet zunächst hohe Glück und Sinnerfüllung in der Beziehung zueinander, weil jeder sich für den anderen unentbehrlich fühlt. Doch früher oder später führen Kollusionen in eine Krise. Der Anteil, den jeder verdrängt und an den Partner delegiert, will sich Gehör verschaffen und fordert jeden zu einem autonomeren und ganzheitlicheren Beziehungsverhalten heraus. Die Krise der Partnerbeziehung ist auch ihre Chance, weil sie den Partnern zeigt, dass selbst ein scheinbar gesichertes Liebesglück jedem weiterhin Reifung und Entwicklung in der Beziehung abfordert."

Jürg Willi beschreibt 4 Grundmuster in seinem Buch, wo viele sich erkennen können:
1. "Liebe als Einssein"
2. "Liebe als Einander-Umsorgen"
3. "Liebe als Einander-ganz-Gehören"
4. "Liebe als die männliche Bestätigung"

In jedem Grundmuster übernimmt ein der Partner die regressiven Position und der andere Partner die progressive Position und schon läuft das "Spiel" auf Hochtouren und vor allem wir glauben, es handele sich um wahre Liebe... ach was!....ein wirklich sehr interessantes Buch.

Prof.Dr.Med-Dr.h.c. Jürg willi hat überhaupt viele Bücher über Partnerbeziehungen geschrieben. Er ist Psychiater und leitet das Weiterbildunginstitut für Ökologisch-systemische Therapie in Zürich (www.psychotherapieausbildung.ch)

Sonntag, 8. April 2007

Liebesfibel

Ich bin auf einem neuen Blogger gestoßen, der mir folgenden Link geschickt hat. http://liebefibel.de

Hier ein Auszug, den ich sehr verständlich ausgedrückt finde und genau das darstellt, was man unter Projektion/Spiegelung in einer Beziehung verstehen kann:

[H] Selbstinventur statt Streit

Oder: Wie mein Partner auch mein eigenes
Spiegelbild sein kann ...
Vier einfache Regeln helfen bei negativen -
oder auch positiven - Gefühlen für andere
Menschen als auch den Partner zu erkennen,
ob nicht eine so genannte 'Projektion'
(Spiegelung) stattfindet. Vielleicht erkennen
Sie sich selbst wieder und vermeiden
damit Ärger, Streit - oder gar falsch verstandene
Liebe.

1. Alles, was mich am anderen Menschen
stört, ärgert, aufregt und in Wut geraten
lässt und ich anders haben will, habe ich
selbst in mir. Alles was ich am anderen
Menschen kritisiere und bekämpfe oder
verändern will habe ich in Wahrheit in mir
und ich hätte es gern bei mir anders.

2. Alles, was der andere Mensch an mir
kritisiert, bekämpft und verändern will und
wenn mich das dann verletzt, mein Ego
beleidigt, betrifft es mich - ist dies in mir
und nicht gelöst.

3. Alles, was ein anderer Mensch an mir
kritisiert und mir vorwirft oder anders haben
will und bekämpft - und mich dies
nicht berührt, ist sein eigenes Bild, sein eigener
Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten,
die er auf mich projiziert.

4. Alles, was mir am anderen Menschen
gefällt, was ich liebe an ihm, bin ich selbst,
habe ich selbst in mir und liebe dies im
anderen Menschen. Ich erkenne mich im
anderen Menschen wieder - wir sind in
diesen Punkten eins.

wirklich klar rübergebracht: Danke JAC! und das Buch gefällt mir übrigens!

Sonntag, 4. Februar 2007

Gewaltfreie Kommunikation

Für die Vorbereitung meines Seminars möchte ich einiges von Marshall B. Rosenberg lesen und das unten, fand ich besonders wichtig, weil ich viele Kunden habe, die unter dem Konflikt "Ablehnung" leiden und mich gut erkennen kann, wie ich vor ein Paar Jahren war:

"je öfter wir eine Nicht-Zustimmung als persönliche Ablehnung interpretieren, desto häufiger werden unsere Bitte in Zukunft als Forderungen wahrgenommen. Das führt zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, denn je mehr die Leute Forderungen hören, desto weniger gern sind sie in unsere Nähe"

der typische Beispiel ist in einer Ehe wenn einer davon nach einem "nein" dieses antwortet:
"wenn Du mich lieben würdest, dann würdest Du es tun"
Das bringt nur Schuldgefühle oder Pflichtgefühle hinein.
Es ist ein glatter Versuch, den anderen mit Schuldgefühlen zu kontrollieren.

Mein Gott, wenn ich zurückschaue in die Zeit, wo ich das alles nicht wußte, habe ich manchmal ganz schön die anderen kontrollieren wollen. Ich wußte nicht damals wie "gewalttätig" ich mich damit verhalten habe. Ich bin froh, daß ich es später begriffen hatte. Damals habe ich es als "Ablehnung" interpretiert und war voll in meinem "Film" gefangen.

Solche Themen kommen oft vor, wenn ich eine Paarberatung mache.

Samstag, 11. November 2006

Paarberatung

Ich war gespannt. So etwas hatte ich noch nie gemacht aber das Thema, was das Paar brachte, war mir bekannt.
Und ich bin zufrieden. Es lief gut und beide sind zufrieden rausgegangen und hatten verstanden,was sie vielleicht anders ausprobieren könnten.

Gerade in der Beziehung, begegnen wir uns selber mit unseren inneren Konflikten und Meinungen über uns selber. Aber letztendlich müßte uns allen klar sein, daß in der Liebe, keiner der beiden den anderen verletzen möchte. Also wenn es weh tut, hängt es doch meistens an unsere Interpretationen der Wörter oder an unsere Projektionen. Und gerade wenn einer sich verletzt fühlt und mit DU-Botschaften "zurückschlagen" möchte, sollte er lieber den anderen vorher fragen: "wie hast Du es gerade gemeint" oder einfach sagen, wie er sich gerade fühlt... Das könnte helfen und manche Mißverständnisse sogar große Streits vermeiden.

Lieben heißt, sich verletzlich mit seinen Gefühlen zeigen und mitteilen dürfen ohne zu befürchten, der andere wird es ausnutzen und zuschlagen. Wenn wir es in der Partnerschaft nicht erleben dürfen, dann bitteschön wo?

ständig selbst und selbständig

Seit dem 1.10.2006 habe ich eine Heilpraxis für Psychotherapie (nach dem Heilpraktiker Gesetz) eröffnet. Ich habe mich darauf spezialisiert, Klienten zu begleiten, die unter überwältigenden Emotionen oder Beschwerden leiden. Hier erzähle ich - Französin also nicht mit fehlerfreiem Deutsch - wie es mir geht, wie ich vorankomme, meine Erfahrungen mit bestimmten Themen, meine Erfolge und Schwierigkeiten, meine Freude und eventuellen Ängste, die mit meiner Selbständigkeit zusammen hängen und wie mein Weg sich mit der Zeit verändert. Nachdem ich viel ausprobiert habe, spezialisiere ich mich jetzt auf die emotionale Begleitung von Frauen von der Kinderwunschzeit bis zu Geburt.

IMPRESSUM:

Pascale CHARTRAIN, Genter Str. 56, 13353 Berlin Tel: (030) 45 49 45 44, Webseite: www.kinderwunschzeit.de Email: kinderwunschzeit@gmx.net

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